Verfassungsschutz unterstützt Präventionsprojekt

Kleinbus für Uckermärker Jugendzentrum

Freude über praktische Hilfe: Mirko Krämer, Jörg Schönbohm, Martin Wulff (v.l.n.r.)Fußbälle, Tischtenniszubehör und die Schlüssel für einen Kleinbus - dieses etwas ungewöhnliche Geschenkpaket überreichte Innenminister Jörg Schönbohm an Vertreter einer Jugend-Beratungsstelle aus Schwedt. Die Spende wurde vom Verfassungsschutz Brandenburg angeregt und aus Lottomitteln finanziert.

Freude bei der Übergabe des neuen Busses zeigte vor allem Streetworker Mirko Krämer, dessen Fahrten über Land künftig erleichtert werden. Martin Wulff, stellvertretender Geschäftsführer des "Evangelischen Jugend- und Fürsorgewerkes", zu dessen Einrichtungen die Schwedter Beratungsstelle gehört, betonte bei seinen Dankesworten: "Wir hören immer wieder, dass Prävention Geld kostet. Wir erfahren aber leider sehr oft, dass Einsparungen bei Prävention uns alle noch viel mehr Geld kosten."

Prävention ganz anderer Art betreibt der Verfassungsschutz, wenn er extremistische Bestrebungen beobachtet und vor ihnen warnt. Doch sein Ansatz und die Jugendarbeit vor Ort dienen, obwohl sie völlig unabhängig voneinander bleiben und sich gegenseitig nicht beeinflussen, letztlich dem gleichen Zweck: ein Abgleiten junger Menschen in extremistische Organisationen zu verhindern.

Minister Schönbohm übergibt Kleinbus an Anti-Gewalt-Projekt
Pressemeldung des Innenministeriums Brandenburg